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Rückrufe prüfen, bevor Fahrzeug oder Teil weitergeht

Ein zurückgerufenes Bauteil im Bestand ist ein Haftungsrisiko, das sich vor dem Verkauf prüfen lässt. Dieser Fall zeigt den Abgleich für ein Fahrzeug und für bis zu hundert Bestandspositionen je Aufruf; ein größerer Bestand verteilt sich auf mehrere Aufrufe.

Veröffentlicht: 2026-09-12Lesezeit: 4 mintapinomahub API & Prozesse
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Ein Fahrzeug soll verkauft werden, ein Teil soll versendet werden — und niemand weiss, ob dazu eine Sicherheitsmaßnahme läuft. Im Alltag fällt das erst auf, wenn ein Kunde fragt oder eine Werkstatt das Fahrzeug nicht freigibt. Dann ist der Vorgang schon weit, und die Rückabwicklung kostet mehr als die Prüfung gekostet hätte.

Rückrufe erkennen, bevor das Fahrzeug oder das Teil weitergehtEingang: eine Fahrgestellnummer, oder eine Liste von Teilenummern aus dem Bestand 1. Fahrzeug bestimmen (GET /vin/{vin}/vehicle): Baureihe und Bauzeitraum — die Bezugsgrössen jedes Rückrufabgleichs 2. Fahrzeug abgleichen (GET /recalls/vehicles/{vin}): Treffer aus den amtlichen Registern, dazu der Datenstand je Register 3. Bestand abgleichen (POST /recalls/parts): Dieselbe Prüfung für eine Liste von Teilenummern auf einmal Ausgang: eine dokumentierte Entscheidung, ob verkauft, geprüft oder gesperrt wird Kein Treffer ist kein Fehler, sondern ein Ergebnis mit Datenstand — und keine Verkaufsfreigabe.Rückrufe erkennen, bevor das Fahrzeug oder das TeilweitergehtEingang: eine Fahrgestellnummer, oder eine Liste von Teilenummern aus dem Bestand01Fahrzeug bestimmenGET /vin/{vin}/vehicleBaureihe und Bauzeitraum — die Bezugsgrössen jedes Rückrufabgleichs02Fahrzeug abgleichenGET /recalls/vehicles/{vin}Treffer aus den amtlichen Registern, dazu der Datenstand je Register03Bestand abgleichenPOST /recalls/partsDieselbe Prüfung für eine Liste von Teilenummern auf einmalAusgang: eine dokumentierte Entscheidung, ob verkauft, geprüft oder gesperrt wirdKein Treffer ist kein Fehler, sondern ein Ergebnis mit Datenstand — und keine Verkaufsfreigabe.
Zuerst die Baureihe bestimmen, dann Fahrzeug und Bestand abgleichen. Der Stapelaufruf ersetzt die Abfrage je Position.

Der Abgleich läuft baureihenbezogen gegen die Rückruf- und Sicherheitsmaßnahmen der amtlichen Register. Wichtig ist dabei weniger der einzelne Treffer als der ausgewiesene Datenstand: Eine Auskunft ohne Stand ist keine Auskunft, sondern eine Momentaufnahme ohne Haltbarkeitsdatum.

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HubFahrzeughandel, Werkstatt, Flotte und Leasing, Teilehandel

Was dieser Fall voraussetzt

  • Eine Fahrgestellnummer für den Fahrzeugabgleich. Sie bestimmt Baureihe und Bauzeitraum — die Bezugsgrössen, gegen die abgeglichen wird.
  • Eine Liste von Teilenummern für den Bestandsabgleich. Der Stapelaufruf ist für Bestände gedacht, nicht für den Einzelfall in einer Schleife.
  • Eine Stelle, an der der Datenstand mitgespeichert wird. Ohne ihn lässt sich später nicht sagen, wie alt eine Auskunft ist.
  • Eine Entscheidung, was ein Treffer auslöst. Verkaufssperre, Hinweis an den Kunden oder Prüfauftrag an die Werkstatt — die Abfrage nimmt Ihnen diese Festlegung nicht ab.
  • Die Berechtigung zur Fahrzeugabfrage. Mit dem Aufruf bestätigen Sie, Halter, Eigentümer oder nachweislich bevollmächtigt beziehungsweise anderweitig rechtlich berechtigt zu sein und die Fahrgestellnummer ausschließlich für den angegebenen zulässigen Zweck zu verwenden.

Der Ablauf

Die Tabelle nennt je Stufe den zuständigen Aufruf und das, was danach vorliegt. Die Begründung, warum die Stufe nicht übersprungen werden kann, steht darunter.

Die Aufrufkette dieses Anwendungsfalls
StufeAufrufWas danach vorliegt
Fahrzeug bestimmenGET /vin/{vin}/vehicleBaureihe und Bauzeitraum — die Bezugsgrössen jedes Rückrufabgleichs
Fahrzeug abgleichenGET /recalls/vehicles/{vin}Treffer aus den amtlichen Registern, dazu der Datenstand je Register
Bestand abgleichenPOST /recalls/partsDieselbe Prüfung für eine Liste von Teilenummern auf einmal

Warum jede Stufe nötig ist

  1. Das Fahrzeug bestimmen. GET /vin/{vin}/vehicle liefert Baureihe und Bauzeitraum. Diese Stufe steht am Anfang, weil ein Rückruf fast immer an einer Baureihe und einem Zeitraum hängt, nicht an einem einzelnen Fahrzeug.
  2. Das Fahrzeug abgleichen. GET /recalls/vehicles/{vin} gibt die Treffer aus den amtlichen Registern zurück, dazu den Datenstand je Register. Kein Treffer ist ein gültiges Ergebnis und kein Fehler — es bedeutet, dass zum genannten Stand nichts vorlag.
  3. Den Bestand abgleichen. POST /recalls/parts prüft bis zu hundert Einträge in positions in einem Aufruf — je Position eine oeNumber, optional eine eigene reference und optional das Fahrzeug. Für einen Lagerbestand ist das der einzige praktikable Weg: Wer je Position einzeln fragt, prüft in der Praxis nie den ganzen Bestand.
Bis zu 100 Bestandspositionen in einem Aufruf prüfen
curl -X POST \
  -H 'X-Api-Key: <API_KEY>' \
  -H 'Content-Type: application/json' \
  -d '{"positions":[{"oeNumber":"4H0907801","reference":"lager-A12"},{"oeNumber":"8K0959455K","reference":"lager-B07"}]}' \
  'https://api.tapinomahub.com/recalls/parts'

Was am Ende vorliegt

Am Ende steht eine dokumentierte Entscheidung: verkaufen, prüfen lassen oder sperren — mit dem Datenstand, auf dem sie beruht. Das ist der Unterschied zwischen „wir haben nichts gewusst" und „wir haben zu diesem Stand geprüft".

Wo das in der Dokumentation steht

Die verbindlichen Feldlisten, Fehlercodes und Beispielantworten stehen im OpenAPI-Vertrag dieser Fläche unter docs.tapinomahub.com (tapinoma-hub). Alle Anwendungsfälle nach Fläche und Rolle geordnet: Übersicht der Anwendungsfälle.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Häufige Fragen

Heißt kein Treffer, dass das Fahrzeug sicher ist?

Nein. Es heißt, dass zum ausgewiesenen Datenstand keine Maßnahme vorlag. Der Stand gehört deshalb mitgespeichert, und bei langer Standzeit wird erneut geprüft.

Kann ich den Bestandsabgleich regelmäßig laufen lassen?

Ja, und genau dafür ist der Stapelaufruf gedacht. Ein regelmäßiger Lauf über den ganzen Bestand ist praktikabel, bei mehr als hundert Positionen verteilt auf mehrere Aufrufe; eine Abfrage je Position in einer Schleife ist es nicht.

Was mache ich mit einem Treffer auf ein bereits verkauftes Teil?

Das ist eine kaufmännische und rechtliche Entscheidung, keine technische. Die Abfrage liefert den Befund samt Datenstand; wie Sie den Kunden informieren, richtet sich nach Ihren Pflichten.