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Wareneingang: Etiketten so tief lesen, wie es der Artikel braucht

Nicht jedes Etikett braucht die aufwendigste Analyse. Dieser Fall zeigt, wie ein Wareneingang die Lesetiefe an den Artikel anpasst und trotzdem nur geprüfte Nummern einlagert.

Veröffentlicht: 2026-09-12Lesezeit: 4 mintapinomahub API & Prozesse
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Im Wareneingang eines Teilehändlers kommen täglich Kisten mit zerlegten Teilen an. Für ein Bremsteil reicht die Teilenummer, für ein Steuergerät zählen Hardware- und Softwarestand. Wer jedes Etikett voll analysiert, erhält Angaben, die niemand braucht; wer nur abtippt, lagert Tippfehler ein.

Wareneingang: Etiketten so tief lesen, wie es der Artikel brauchtEingang: eine Kiste mit Teilen, jedes mit Etikett — und die Frage, wie viel davon gelesen werden muss 1. Prüfen, ob eine Nummer da ist (POST /scanner/label/basic): hasPartNumber und where — auf dem Etikett oder am Teil selbst 2. Nummern lesen (POST /scanner/label/extract-partnumbers): partNumbers — Teile- und Referenznummern, ohne die übrigen Etikettangaben 3. Nummer prüfen (GET /parts/oe/normalize): status und lookupKey statt einer abgelesenen Zeichenfolge 4. Teil bestimmen (POST /parts/identify): Kundennummer, Ablesung und Beschreibung werden gegeneinander abgewogen 5. Lagergruppe nachschlagen (GET /vdi): VDI-4081-Katalog mit Stand und Hauptgruppen; die Zuordnung je Teil liefern die OE-Daten Ausgang: eingelagerte Teile mit geprüfter Nummer und einheitlicher Gruppe Die gründlichste Lesung ist nicht immer die richtige: Die vollständige Etikettanalyse gehört dorthin, wo Varianten- und Versionsangaben gebraucht werden.Wareneingang: Etiketten so tief lesen, wie es der ArtikelbrauchtEingang: eine Kiste mit Teilen, jedes mit Etikett — und die Frage, wie viel davon gelesen werdenmuss01Prüfen, ob eine Nummer da istPOST /scanner/label/basichasPartNumber und where — auf dem Etikett oder am Teil selbst02Nummern lesenPOST /scanner/label/extract-partnumberspartNumbers — Teile- und Referenznummern, ohne die übrigen Etikettangaben03Nummer prüfenGET /parts/oe/normalizestatus und lookupKey statt einer abgelesenen Zeichenfolge04Teil bestimmenPOST /parts/identifyKundennummer, Ablesung und Beschreibung werden gegeneinander abgewogen05Lagergruppe nachschlagenGET /vdiVDI-4081-Katalog mit Stand und Hauptgruppen; die Zuordnung je Teil liefern die OE-DatenAusgang: eingelagerte Teile mit geprüfter Nummer und einheitlicher GruppeDie gründlichste Lesung ist nicht immer die richtige: Die vollständige Etikettanalyse gehört dorthin, woVarianten- und Versionsangaben gebraucht werden.
Fünf Aufrufe vom Etikett zur Lagergruppe. Die ersten beiden wählen die Lesetiefe, die übrigen machen die Nummer belastbar.

Der Hub bietet drei Tiefen der Etikettlesung. Dieser Fall nutzt die beiden flachen: Zuerst wird geprüft, ob überhaupt eine Nummer lesbar ist und wo sie steht, dann werden nur die Nummern gelesen. Die vollständige Analyse bleibt den Teilen vorbehalten, bei denen Varianten- und Versionsangaben den Wert bestimmen.

FlächeRollen
HubTeilehandel, Autoverwerter

Was dieser Fall voraussetzt

  • Eine scharfe Aufnahme des Etiketts. Die Lesungen nehmen eine abrufbare Bildadresse; Unschärfe kostet mehr als eine zweite Aufnahme.
  • Eine Regel, welche Teile die volle Analyse brauchen. Steuergeräte, Leuchten und Teile mit Varianten gehören dazu, Verschleißteile meist nicht.
  • Den Hersteller, wo er bekannt ist. Die Normalisierung nimmt ihn als optionalen Herstellerkontext.
  • Ein Lagersystem mit Gruppen. Der VDI-4081-Katalog liefert die Gruppen; die Zuordnung je Teil kommt aus den OE-Daten.
  • Die Berechtigung zur Fahrzeugabfrage. Mit dem Aufruf bestätigen Sie, Halter, Eigentümer oder nachweislich bevollmächtigt beziehungsweise anderweitig rechtlich berechtigt zu sein und die Fahrgestellnummer ausschließlich für den angegebenen zulässigen Zweck zu verwenden.

Der Ablauf

Die Tabelle nennt je Stufe den zuständigen Aufruf und das, was danach vorliegt. Die Begründung, warum die Stufe nicht übersprungen werden kann, steht darunter.

Die Aufrufkette dieses Anwendungsfalls
StufeAufrufWas danach vorliegt
Prüfen, ob eine Nummer da istPOST /scanner/label/basichasPartNumber und where — auf dem Etikett oder am Teil selbst
Nummern lesenPOST /scanner/label/extract-partnumberspartNumbers — Teile- und Referenznummern, ohne die übrigen Etikettangaben
Nummer prüfenGET /parts/oe/normalizestatus und lookupKey statt einer abgelesenen Zeichenfolge
Teil bestimmenPOST /parts/identifyKundennummer, Ablesung und Beschreibung werden gegeneinander abgewogen
Lagergruppe nachschlagenGET /vdiVDI-4081-Katalog mit Stand und Hauptgruppen; die Zuordnung je Teil liefern die OE-Daten

Warum jede Stufe nötig ist

  1. Prüfen, ob eine Nummer da ist. POST /scanner/label/basic antwortet mit hasPartNumber und where — ob die Nummer auf dem Etikett oder am Teil selbst steht. Ist keine lesbar, lohnt keine tiefere Lesung dieses Bildes; eine neue Aufnahme schon.
  2. Nur die Nummern lesen. POST /scanner/label/extract-partnumbers gibt partNumbers zurück — die Teile- und Referenznummern, ohne Hersteller-, Versions- und Variantenangaben. Für den grössten Teil eines Wareneingangs ist das alles, was gebraucht wird.
  3. Die Nummer prüfen. GET /parts/oe/normalize nimmt oeNumber und optional manufacturer und antwortet mit status, lookupKey und normalizedOeNumber. Eine abgelesene Zeichenfolge wird erst hier zu einer Nummer, mit der man arbeiten kann.
  4. Das Teil bestimmen. POST /parts/identify wägt customerOeNumbers, labelReadings und descriptions gegeneinander ab und antwortet mit einem bestätigten Treffer, Kandidaten oder keinem Treffer. Das ist die Stufe, auf der eine Kundennummer und eine Ablesung, die nicht zusammenpassen, auffallen.
  5. Die Lagergruppe nachschlagen. GET /vdi liefert den veröffentlichten VDI-4081-Katalog mit stand, mainGroups und entries — je Eintrag code, mainGroup, weight, qualityGroup und possibleInstallationLocations, seitenweise mit limit und offset. OE-Zuordnungen sind nicht Teil dieses Aufrufs; welche Gruppe zu einem Teil gehört, kommt aus den OE-Daten.
Nur die Teilenummern eines Etiketts lesen
curl -X POST \
  -H 'X-Api-Key: <API_KEY>' \
  -H 'Content-Type: application/json' \
  -H 'Idempotency-Key: wareneingang-kiste-17-teil-3' \
  -d '{"imageUrl":"https://example.com/etikett.jpg","quality":"enhanced"}' \
  'https://api.tapinomahub.com/scanner/label/extract-partnumbers'

Was am Ende vorliegt

Am Ende liegen die Teile mit geprüfter Nummer und einheitlicher Gruppe im Lager, und die aufwendige Analyse kam nur dort zum Einsatz, wo sie den Wert eines Teils bestimmt. Ein Etikett ohne lesbare Nummer fällt am Anfang auf, nicht beim Kunden.

Wo das in der Dokumentation steht

Die verbindlichen Feldlisten, Fehlercodes und Beispielantworten stehen im OpenAPI-Vertrag dieser Fläche unter docs.tapinomahub.com (tapinoma-hub). Alle Anwendungsfälle nach Fläche und Rolle geordnet: Übersicht der Anwendungsfälle.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Häufige Fragen

Wann nehme ich die vollständige Etikettanalyse?

Wenn Hersteller-, Versions- oder Variantenangaben den Artikel bestimmen, etwa bei Steuergeräten. Für reine Teilenummern genügt die Nummernlesung.

Liefert der VDI-Katalog die Gruppe für mein Teil?

Nein. Er liefert den Katalog mit Hauptgruppen und Einträgen. Welche Gruppe zu einem Teil gehört, kommt aus den OE-Daten zur Nummer.

Warum erst prüfen, ob eine Nummer da ist?

Weil ein Bild ohne lesbare Nummer keine tiefere Lesung wert ist. Die schnelle Prüfung sagt, ob eine neue Aufnahme nötig ist.