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Bestandssynchronisation im Multichannel-Teilehandel

Das ERP führt Bestand und Reservierung; tapinomahub reichert Fahrzeug- und Teiledaten an, während Marktplatz-APIs Angebote und Verkäufe übertragen.

Veröffentlicht: 2026-09-07Lesezeit: 2 minDaten, KI & Innovation
KI & DatenAutomotive AftermarketERP & WarenwirtschaftMarktplätzeTeilehandelIAM & AftermarketAPI

Ein Teil gleichzeitig im Shop und auf mehreren Marktplätzen anzubieten erhöht Reichweite, aber auch das Risiko eines Überverkaufs. Bei einem Gebrauchtteil ist die verfügbare Menge oft exakt eins; bei Neuteilen können Lieferantenbestand, eigener Bestand und Reservierungen auseinanderlaufen. Deshalb braucht jeder Kanal dieselbe verfügbare Menge aus einem führenden System.

Architektur ohne konkurrierende Lager

  • Das ERP oder Warenwirtschaftssystem ist die einzige Quelle für physischen Bestand, Reservierungen und Verkaufsstatus.
  • Jeder Artikel erhält eine interne SKU; OE-/IAM-Nummern, Zustand und Fahrzeugzuordnung sind Stammdaten, nicht der Bestandsschlüssel.
  • Marktplatz-Adapter veröffentlichen Angebote und nehmen Verkaufs-, Storno- und Retourenereignisse entgegen.
  • Reservierungen reduzieren die verfügbare Menge sofort; endgültiger Verkauf und Rückabwicklung werden als eigene Ereignisse verbucht.
  • Ein regelmäßiger Abgleich erkennt verlorene Webhooks, gesperrte Angebote und abweichende Mengen.

tapinomahub-Prozess und öffentliche APIs

  1. Teilenummer vom Etikett mit POST /scanner/label/extract-partnumbers erfassen und über GET /parts/oe/normalize normalisieren.
  2. OE-Teil, Fitment, Referenzfamilie und Ersetzungen mit GET /parts/oe/{oeNumber} abgleichen.
  3. IAM-Referenzen über GET /parts/oe/{oeNumber}/aftermarket-references ergänzen.
  4. Kanaltexte mit GET /parts/oe/{oeNumber}/seo und bei Bedarf GET /translation/translations vorbereiten.
  5. Angereicherten Datensatz an das ERP zurückgeben; dieses veröffentlicht über die jeweilige Marktplatz-API und bleibt Bestandsführer.
  6. Verkauf im ERP atomar reservieren und anschließend alle anderen Kanäle über deren APIs auf Menge null beziehungsweise die neue verfügbare Menge setzen.

Fehlerfälle, die vor dem Start getestet werden müssen

  • Zwei nahezu gleichzeitige Verkäufe desselben Einzelstücks
  • Webhook kommt doppelt, verspätet oder gar nicht an
  • Marktplatz akzeptiert Zustandswert, Kategorie oder Fahrzeugkompatibilität nicht
  • Lieferantenbestand fällt zwischen Bestellung und Bestätigung aus
  • Retoure ist eingegangen, aber noch nicht erneut verkaufsfähig
  • Teilnummer wurde ersetzt, während aktive Angebote die alte Referenz verwenden

Quellen und Rechtsgrundlagen

Häufige Fragen

Soll tapinomahub der zentrale Bestand sein?

Nein. Die öffentliche API reichert Fahrzeug- und Teiledaten an. Bestand, Reservierung und Verkauf sollten im ERP oder einer spezialisierten Commerce-Plattform geführt werden.

Reicht minütliches Polling gegen Überverkäufe?

Bei Einzelstücken oft nicht. Verkaufsereignisse sollten sofort verarbeitet werden; Polling oder Abgleichläufe bleiben als Sicherheitsnetz notwendig.

Funktioniert der Prozess auch für Neuteile?

Ja. Zusätzlich müssen Lieferantenbestand, Beschaffungszeit, Mindestbestand und noch nicht bestätigte Bestellungen in die verfügbare Menge einfließen.