Preisvorschläge von Käufern: was der Agent entschieden hat und was nichtAlle Beiträge

Preisvorschläge von Käufern: was der Agent entschieden hat und was nicht

Ein Preisvorschlag, auf den niemand reagiert, ist ein verlorener Verkauf. Dieser Fall zeigt, wie ein Händler die Angebote durchsieht, die der Agent nicht selbst entscheiden durfte.

Veröffentlicht: 2026-09-12Lesezeit: 4 mintapinomahub API & Prozesse
API & ProzesseAutomotive AftermarketAPIMarktplätzePreis & KalkulationTeilehandelFahrzeughandel

Auf dem Marktplatz schlagen Käufer Preise vor. Der hinterlegte Mindestpreis ist die einzige Verhandlungsgrundlage des Agenten. Fehlt zu einem Artikel ein Mindestpreis, entscheidet er über ein Preisangebot nicht, sondern übergibt es an einen Menschen. Diese abgegebenen Angebote sind der Arbeitsvorrat — und sie verfallen, wenn sie niemand ansieht.

Preisvorschläge von Käufern: was der Agent entschieden hat und was nichtEingang: Preisvorschläge auf dem Marktplatz, einige entschieden, einige übergeben 1. Mindestpreise nachsehen (GET /agent/items/prices): minPriceCents je itemKey mit updatedAt 2. Offene Angebote filtern (GET /agent/inbox/offers): status needs_human zeigt die Angebote, die ein Mensch entscheiden muss 3. Gespräch lesen (GET /agent/inbox/conversations/{conversationId}): Verlauf mit actions, findings und suggestedReply 4. Antworten (POST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/reply): deliveryStatus; der Aufruf setzt eine vorherige Übernahme des Gesprächs voraus 5. Als gelesen markieren (POST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/read): unreadCount sinkt, der Arbeitsvorrat bleibt ehrlich Ausgang: jedes Angebot hat eine Entscheidung — vom Agenten oder von einem Kollegen decision kennt accept, decline, counter, record und handoff. decisionPriceCents zeigt, zu welchem Preis entschieden wurde.Preisvorschläge von Käufern: was der Agent entschieden hatund was nichtEingang: Preisvorschläge auf dem Marktplatz, einige entschieden, einige übergeben01Mindestpreise nachsehenGET /agent/items/pricesminPriceCents je itemKey mit updatedAt02Offene Angebote filternGET /agent/inbox/offersstatus needs_human zeigt die Angebote, die ein Mensch entscheiden muss03Gespräch lesenGET /agent/inbox/conversations/{conversationId}Verlauf mit actions, findings und suggestedReply04AntwortenPOST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/replydeliveryStatus; der Aufruf setzt eine vorherige Übernahme des Gesprächs voraus05Als gelesen markierenPOST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/readunreadCount sinkt, der Arbeitsvorrat bleibt ehrlichAusgang: jedes Angebot hat eine Entscheidung — vom Agenten oder von einem Kollegendecision kennt accept, decline, counter, record und handoff. decisionPriceCents zeigt, zu welchem Preisentschieden wurde.
Fünf Aufrufe vom Mindestpreis bis zum abgearbeiteten Angebot.

Die Angebotsliste des Posteingangs zeigt Preisangebote mit der Entscheidung, die der Agent getroffen hat — oder ohne Entscheidung, wenn er das Angebot übergeben hat. Wo er entschieden hat, nennt decisionPriceCents gegebenenfalls den Preis. Der Filter needs_human reduziert sie auf das, was ein Mensch entscheiden muss.

FlächeRollen
VerkaufsagentTeilehandel, Fahrzeughandel

Was dieser Fall voraussetzt

  • Ein Marktplatzkanal mit erteilter Einwilligung. Ohne sie kommen keine Preisangebote beim Agenten an.
  • Hinterlegte Mindestpreise. Sie sind die einzige Verhandlungsgrundlage des Agenten; ohne sie entscheidet er nicht.
  • Jemanden, der den Filter regelmäßig ansieht. Ein Angebot trägt ein Ablaufdatum.
  • Eine Linie für Gegenangebote. Wie weit ein Kollege unter den Mindestpreis geht, ist eine kaufmännische Entscheidung, keine technische.

Der Ablauf

Die Tabelle nennt je Stufe den zuständigen Aufruf und das, was danach vorliegt. Die Begründung, warum die Stufe nicht übersprungen werden kann, steht darunter.

Die Aufrufkette dieses Anwendungsfalls
StufeAufrufWas danach vorliegt
Mindestpreise nachsehenGET /agent/items/pricesminPriceCents je itemKey mit updatedAt
Offene Angebote filternGET /agent/inbox/offersstatus needs_human zeigt die Angebote, die ein Mensch entscheiden muss
Gespräch lesenGET /agent/inbox/conversations/{conversationId}Verlauf mit actions, findings und suggestedReply
AntwortenPOST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/replydeliveryStatus; der Aufruf setzt eine vorherige Übernahme des Gesprächs voraus
Als gelesen markierenPOST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/readunreadCount sinkt, der Arbeitsvorrat bleibt ehrlich

Warum jede Stufe nötig ist

  1. Die Mindestpreise nachsehen. GET /agent/items/prices listet minPriceCents je itemKey mit updatedAt. Bevor ein Kollege ein Angebot beurteilt, sieht er, auf welcher Grundlage der Agent entschieden hätte — und ob diese Grundlage noch aktuell ist.
  2. Die offenen Angebote filtern. GET /agent/inbox/offers kennt status mit pending, decided und needs_human. Jedes Angebot trägt itemPriceCents, offerPriceCents, expiresAt, decision mit accept, decline, counter, record oder handoff und gegebenenfalls decisionPriceCents.
  3. Das Gespräch lesen. GET /agent/inbox/conversations/{conversationId} zeigt den Verlauf mit actions, findings und suggestedReply. So sieht der Kollege den Verlauf, bevor er antwortet.
  4. Antworten. POST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/reply setzt voraus, dass das Gespräch zuvor mit POST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/takeover übernommen wurde, und liefert deliveryStatus. Auf einem Postfach- oder Marktplatzkanal wird die Antwort zur Zustellung eingereiht, auf der Website gilt sie sofort als zugestellt.
  5. Als gelesen markieren. POST /agent/inbox/conversations/{conversationId}/read setzt unreadCount zurück. Das klingt nebensächlich, hält aber den Arbeitsvorrat ehrlich: Was gelesen und beantwortet ist, verschwindet aus dem Blick derer, die nach Offenem suchen.
Nur die Angebote laden, die ein Mensch entscheiden muss
curl -H 'X-Api-Key: <API_KEY>' \
  'https://api.tapinomahub.com/hub/index.php/agent/inbox/offers?status=needs_human&limit=25'

Was am Ende vorliegt

Am Ende hat jedes Preisangebot eine Entscheidung — vom Agenten, wo der Mindestpreis sie trägt, und von einem Kollegen, wo er es nicht tut. Kein Angebot verfällt, weil es in der falschen Liste stand.

Wo das in der Dokumentation steht

Die verbindlichen Feldlisten, Fehlercodes und Beispielantworten stehen im OpenAPI-Vertrag dieser Fläche unter docs.tapinomahub.com (tapinoma-agent). Alle Anwendungsfälle nach Fläche und Rolle geordnet: Übersicht der Anwendungsfälle.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Häufige Fragen

Warum hat der Agent ein Angebot nicht selbst entschieden?

Der Vertrag nennt dafür ausdrücklich einen Fall: Ohne Mindestpreis zu einem Artikel entscheidet er über ein Preisangebot nicht, sondern übergibt es an einen Menschen. Das zugehörige Gespräch zeigt den Verlauf.

Kann ich sehen, zu welchem Preis der Agent entschieden hat?

Ja. decisionPriceCents nennt den Preis der Entscheidung, decidedAt den Zeitpunkt.

Was bedeutet record als Entscheidung?

record ist einer der Werte von decision, neben accept, decline, counter und handoff. Eine nähere Beschreibung dieses Werts enthält der Vertrag nicht.