- Datenpflege bei Teileherstellern, Zulieferern und Datenlieferanten
- Software, in der Artikelstammdaten für den Teilemarkt entstehen und gepflegt werden: Produktinformationssysteme (PIM) und Katalogsysteme von Teileherstellern und Zulieferern, Datenlieferungen an Kataloge wie TecDoc, an Handelspartner und Marktplätze, dazu Dienstleister, die solche Daten im Auftrag aufbereiten. Die Nutzer sind Produktdaten- und Katalogteams. Was dort an OE-Referenzen, Artikelarten und Bezeichnungen steht, erreicht später jede Werkstatt, jeden Händler und jeden Verwerter, der mit den Daten arbeitet — dort setzt die Schnittstelle an.
Wo im Prozess Daten fehlen
Ein Artikel eines Zulieferers trägt eine eigene Nummer und eine Liste der OE-Nummern, die er ersetzt. Diese Liste ist der Anker, über den Handel und Werkstatt den Artikel finden — und der Teil des Datensatzes, der am häufigsten in Handarbeit entsteht, siehe OE-Nummer. Die typischen Stellen:
- Beim Anlegen der Referenzliste. OE-Nummern kommen aus Konstruktionsunterlagen, Händlerrechnungen und Wettbewerberkatalogen — mit Leerzeichen, mit Bindestrichen, ohne Indexbuchstaben. Ob
5Q0 919 275 Cund5Q0919275Cdieselbe Nummer sind, entscheidet ein Mitarbeiter beim Lesen. - Bei der Klassifikation. Artikelart und VDI-4081-Position werden je Artikel aus einem Aufklappmenü gewählt. Bei Verschleißteilen ist das schnell, bei Elektronik und Karosserie selten einheitlich.
- Bei der Übersetzung. Bezeichnungen werden je Zielsprache von Hand übersetzt oder aus einem alten Katalog übernommen; Marktplatztexte je Land noch einmal.
- Bei der Preisorientierung. Wo ein Artikel im Markt steht, wird aus einzelnen Wettbewerberpreisen abgeleitet, ohne Datum und ohne Quelle.
- Nach der Lieferung. Ob eine OE-Nummer in der eigenen Liste inzwischen von einem Rückruf betroffen ist, prüft niemand — die Register sind nicht an die Stammdaten angeschlossen.
Was die Schnittstelle liefert
| Prozessschritt | Aufruf | Ergebnis |
|---|---|---|
| OE-Nummer prüfen | GET /parts/oe/normalize | matched, unresolved, ambiguous oder invalid, dazu dokumentierte Ersatznummern; der optionale Hersteller verbessert die Zuordnung |
| Artikel klassifizieren | GET /parts/oe/{oeNumber} | Genau eine tapiGenArt; VDI 4081, sofern bestätigt (sonst leer); Ersetzungskette, Referenzfamilie, Fitment; 404 ohne Basistreffer |
| Referenzen abgleichen | GET /parts/oe/{oeNumber}/aftermarket-references | Dokumentierte Aftermarket-Referenzen zur OE-Nummer; leere Liste, wenn keine vorhanden; keine Garantie für Passung |
| Bezeichnung übersetzen | GET /translation/translations | Genau eine Teilebezeichnung in die unterstützten Zielsprachen — keine Titel, Sätze oder Listen |
| Marktplatztexte anreichern | GET /parts/oe/{oeNumber}/seo | SEO-Anreicherung je Sprache und Marktplatz mit Produkt-, Inhalts- und Merkmalsfeldern |
| Preis einordnen | GET /parts/oe/{oeNumber}/price | Indikative Preisbewertung aus Vergleichs- und Marktreferenzen; keine Preisgarantie |
| Rückrufe prüfen | POST /recalls/parts | Bis zu 100 Positionen je Aufruf gegen die Rückrufregister; je Position Status, Maßnahmen, Konfidenz |
Ein Ablauf von Anfang bis Ende
- Klassifikation einmal vorbereiten.
GET /vdiliefert den VDI-4081-Katalog mit Hauptgruppen und Positionen, dazu Stand und Prüfwert. Damit bilden Sie Ihre Warengruppensystematik einmal auf VDI 4081 ab; OE-Zuordnungen enthält der Katalog nicht, die kommen je Nummer aus dem Abgleich. - Referenzliste bereinigen. Jede OE-Nummer der Liste geht mit
oeNumberund, wo bekannt,manufacturerdurchGET /parts/oe/normalize. Beimatchedübernehmen Sie die normalisierte Schreibweise und die dokumentierten Ersatznummern.unresolved,ambiguousundinvalidbleiben als Eingabe stehen und bekommen eine Aufgabe — kein Fall wird durch Raten geschlossen. - Artikel klassifizieren. Für jede bestätigte Nummer liefert
GET /parts/oe/{oeNumber}genau einetapiGenArtund, wo eine bestätigte Zuordnung vorliegt, die VDI-4081-Position; ist die VDI-4081-Zuordnung leer, bleibt die Warengruppe offen. Dazu kommen Ersetzungskette, Referenzfamilie und Fitment — siehe GenArt-Nummer. Kommt404, gab es keinen bestätigten Basistreffer: Der Artikel bleibt angelegt, die Klassifikation offen. - Eigene Referenzen gegen den Markt halten.
GET /parts/oe/{oeNumber}/aftermarket-referenceszeigt, welche Aftermarket-Referenzen zu einer OE-Nummer dokumentiert sind — so sieht ein Datenlieferant, wo die eigene Liste vom Markt abweicht. Eine Referenz ist keine Garantie für Passung; eine leere Liste ist ein Befund, kein Fehler — siehe OE, OEM, OES und IAM. - Bezeichnungen und Marktplatztexte. Die Teilebezeichnung geht einzeln durch
GET /translation/translations— genau eine je Aufruf, keine Titel oder Listen.GET /parts/oe/{oeNumber}/seoliefert je Sprache und Marktplatz Produkt-, Inhalts- und Merkmalsfelder; der Text wird vor Veröffentlichung geprüft. - Preis einordnen.
GET /parts/oe/{oeNumber}/pricegibt eine indikative Preisbewertung aus Vergleichs- und Marktreferenzen zurück. Sie gehört als Marktreferenz mit Datum in den Datensatz, nicht als Listenpreis — und sie ist keine Preisgarantie. - Rückrufe im Nachtlauf. Ein Job schickt die Referenzliste in Paketen von bis zu 100 Positionen an
POST /recalls/parts, mitvehicle.make,vehicle.modelund Bauzeitraum, wo bekannt. Je Position kommen Status, Maßnahmen und Konfidenz zurück; betroffene Artikel bekommen einen Hinweis für die Handelspartner.
curl \ -H 'X-Api-Key: <API_KEY>' \ 'https://api.tapinomahub.com/parts/oe/normalize?oeNumber=5Q0919275C&manufacturer=VOLKSWAGEN'
Der Einbau
- Schlüssel serverseitig hinterlegen. Der Schlüssel im Header
X-Api-Keygehört in die Konfiguration Ihres Backends oder Batch-Systems — nie in den Browser, nie in ein Import-Skript, das mit dem Datenpaket weitergegeben wird. Der Weg von Vertrag bis Go-live steht in der Dokumentation. - Mit einem Endpunkt beginnen. Für Stammdaten ist das
GET /parts/oe/normalizebeim Import der Referenzliste: ein Aufruf je Nummer, und jede Zeile hat danach einenstatus, den man zählen kann. - Feldzuordnung festlegen. Die normalisierte Nummer und die Ersatznummern in das Referenzfeld,
tapiGenArtauf Ihre Artikelart, die VDI-4081-Zuordnung auf Ihre Warengruppe,part.manufacturerundpart.namein die Stammfelder — und jedes Feld, dasnullliefert, bleibt leer. - Fehlerfall und Leerbefund trennen.
unresolved,ambiguousundinvalidbei der Normalisierung,404beim OE-Abgleich und eine leere Referenzliste sind Leerbefunde: Datensatz behalten, Feld leer lassen, Aufgabe erzeugen. Nur ein technischer Fehler wird wiederholt. - Antworten mit 202 abholen. Lang laufende Vorgänge antworten mit
202,Location,Retry-Afterund einer Job-ID; der Status kommt aus dem zugehörigen.../jobs/{jobId}-Endpunkt im Abstand vonRetry-After— etwaGET /vin/cart-check/jobs/{jobId}, wennPOST /vin/cart-checkbis zu 30 OE-Positionen gegen ein Fahrzeug prüft, oderGET /vision/part/generation-jobs/{jobId}für Produktbild-Jobs zu Neuteilen ausPOST /vision/part/generate. - Ausrollen und beobachten. Erst eine Warengruppe, dann der Bestand.
GET /client/usagezeigt, welche Aufrufe wie oft laufen; der HeaderX-Tapinoma-Usage-Warningmeldet sich, bevor das Guthaben ausgeht.
Worauf zu achten ist
- Idempotency-Key setzen. Ein Nachtlauf, der nach einem Neustart erneut startet, schickt dieselben Pakete an
POST /recalls/parts. Mit dem HeaderIdempotency-Keywird die Wiederholung erkannt und im AntwortheaderX-Tapinoma-Idempotent-Replayausgewiesen. Ausnahme: Aufrufe, die einen Schlüssel einmalig ausgeben — nach einem Timeout Bestand abgleichen statt erneut anlegen. - Leere Felder nicht füllen.
unresolvedheißt nicht „wahrscheinlich diese Nummer“, und einnullinpart.listPriceist eine Aussage. Ein Datensatz, der Lücken plausibel schließt, trägt die Falschaussage in jeden Katalog, der Ihre Daten übernimmt. - tapiId speichern. Hat ein Vorgang ein Fahrzeug über einen VIN-Ablauf abgeglichen, behalten Sie die
tapiId;GET /vehicles/{tapiId}liefert die technischen Daten als Bestandteil dieses bezahlten Ablaufs, ohne VIN und Ausstattung. - Ergebnisse speichern, nicht je Export neu abfragen. Was
GET /parts/oe/{oeNumber}liefert, gehört an die Nummer in Ihrer Datenbank; jede Anfrage wird aus dem Guthaben berechnet. - Schlüssel nie im Browser. Auch ein Prüfwerkzeug für das Katalogteam läuft über Ihr Backend; Rate-Limits je Unter-Nutzer begrenzen einen Import, der versehentlich den ganzen Bestand neu prüft.
- SEO-Inhalte nicht als Passung ausliefern. Die SEO-Anreicherung erstellt Veröffentlichungstexte und Artikelmerkmale. Eine Passungsaussage muss aus dem dafür vorgesehenen Teile- oder VIN-Abgleich stammen.
- Ergebnis vor der Lieferung prüfen. Übersetzung, SEO-Anreicherung und Preisbewertung sind zur Prüfung gedacht, nicht zur ungesehenen Weitergabe. Die Verwendung der Ergebnisse liegt beim Kunden.
Was die Schnittstelle nicht tut
Die Schnittstelle liefert Abgleiche und Analysen, keinen Datenbestand: Mit dem Ergebnis erwerben Sie keine Rechte an den zugrunde liegenden Datenbeständen und keinen Katalog, den Sie weiterlizenzieren könnten. Geschuldet ist die Abfrage; Prüfung und Verwendung der Ergebnisse liegen bei Ihnen. GET /vdi liefert den Klassifikationskatalog ohne OE-Zuordnungen, die Preisbewertung ist indikativ und keine Preisgarantie, eine Aftermarket-Referenz ist keine Passungszusage. Fahrzeugdaten von Provider 1 werden von Drittsystemen nicht direkt abgerufen — dafür gibt es den Browser-Redirect über POST /vin/redirect-sessions, dessen Session nach zehn Minuten verfällt und weder Fahrzeug- noch Zugangsdaten enthält. Die Bild-Endpunkte liefern Sichtprüfungen, kein Gutachten; ein Kennzeichen auf einer Aufnahme führt zu keiner Halterabfrage. Und wo der Bestand nichts hergibt, bleibt das Feld leer.
Häufige Fragen
Was bedeutet `ambiguous` bei der Normalisierung?
Die Eingabe trifft mehrere Ersetzungsfamilien, ohne dass die Nummer selbst zeichengenau im Bestand steht. Die Schnittstelle rät dann bewusst nicht. Ein mitgegebener Hersteller in manufacturer kann die Kandidaten eingrenzen; bleibt es bei ambiguous, bleibt der Fall eine Aufgabe.
Ersetzt `GET /vdi` die Klassifikation je Artikel?
Nein. GET /vdi liefert den Katalog mit Hauptgruppen und Positionen, ohne OE-Zuordnungen. Welche Position zu einer Nummer gehört, kommt je Artikel aus GET /parts/oe/{oeNumber}.
Darf ich die Preisbewertung als Listenpreis in die Datenlieferung übernehmen?
Nein. GET /parts/oe/{oeNumber}/price ist eine indikative Marktreferenz aus Vergleichs- und Marktreferenzen und keine Preisgarantie. Sie gehört mit Datum als Orientierung in den Datensatz, nicht als Preisfeld.
Erwerbe ich mit den Ergebnissen Rechte an den Datenbeständen?
Nein. Geschuldet ist der Abgleich beziehungsweise die Analyse und die Ausgabe des Ergebnisses. Ein Datenbestand wird nicht verkauft; Prüfung und Verwendung liegen bei Ihnen.
